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Grüne fordern: Bauzeiten an Verkehrsknotenpunkten müssen verkürzt werden

24. September 2018

Das Baustellenmanagement der Stadt muss anders werden – Grüne sehen hier noch viel Luft nach oben

Bedeutende Verkehrsknotenpunkte in Straelen sind bzw.  waren im Modus „Dauerbaustelle“. Das trifft nicht nur die Anwohner und Besucher,  sondern auch die anliegenden Einzelhändler und Gewerbebetreibenden. „Während der viel zu langen Baustelle an der Annastraße hatten anliegende Unternehmen Umsatzeinbußen von bis zu 40 %”, teilte Dominik Nellesen, Vorsitzender vom Verein AusStraelen, den Grünen auf Anfrage mit.

Um dies, gerade in Hinblick auf den noch ca. 1,5 Jahre  andauernden Wallumbau in Straelen, in Zukunft so schmerzfrei wie möglich durchzuführen, haben die Grünen nun den Antrag gestellt, die Ausschreibungen zu optimieren und kürzere Ausführungszeiten verbindlich festzuschreiben. „Wir sind der festen Überzeugung, dass wir durch ein optimiertes  Anreizsystem die Baufirmen dazu bewegen können, die Bauzeiten zu verkürzen. Im Interesse der Bürger und Gewerbetreibenden ist eine erhebliche Verkürzung der Bauzeit wenn nötig auch einen Aufschlag bei den Baukosten wert. Anderswo sind Bonus/Malus Systeme längst üblich,“ so Stefan Kemmerling, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Auch an der Baustellenbeschilderung gab es seitens des lokalen Handels immer wieder Kritik. Zum Teil mussten die Unternehmer hier selbst für Abhilfe sorgen. Für die Zukunft hofft Hans-Hermann Terkatz, Vorsitzender GO/Grüne, dass es eine bessere Kommunikation zwischen Rat und  Wirtschaft gibt, damit die Fertigstellung des Walls, für Bürger und Straelener so reibungslos wie möglich verläuft. Der Antrag wird im kommenden Ausschuss für  Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Umwelt am 25.09.2018  beraten.

 

Gemma Russo-Bierke