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Unser Programm für die Legislaturperiode 2014-2020

Umwelt und Energie

Straelen liegt in reizvoller Umgebung in der Nähe von Naturschutzgebieten, zum Beispiel den Krickenbecker Seen und dem ‚ökologischen Band’ entlang der Maas. Im Gemeindegebiet selbst liegen wichtige Natur- und Naherholungsgebiete unter anderem im Bereich der Depots Paesmühle und Herongen.

Diese besondere Situation der Natur in und um Straelen ist eine gute Ausgangsbasis für eine weitere ökologische Entwicklung innerhalb der Stadt und in ihrer Umgebung.

Grünbrücke über die A40

GO/Grüne setzt sich seit über 10 Jahren ein für die Verbindung der beiden oben genannten Naturschutzgebiete durch eine Grünbrücke über die A40. Dies ist der letzte und wichtige Brückenschluss für das ökologische Band von Nijmegen bis Maastricht. Die Finanzierung hat das Niederländische Verkehrsministerium seit langem zugesagt.
Das ökologisch wertvolle Gebiet des Depots Herongen verbindet die Krickenbecker Seen mit der geplanten Grünbrücke in optimaler Weise. Es darf nicht durch eine Gewerbezone zerstört werden. Bei Bedarf ist eine Gewerbezone direkt südlich der A40 auch ökonomisch sinnvoller.

Die weitere Entwicklung des Depots Paesmühle gilt es aufmerksam zu beobachten.

Ökologische Stadtentwicklung

Für das Stadtgebiet selbst gilt es endlich mehr ökologisches Bewußtsein zu schaffen. Der Grünzonenanteil in der Innenstadt ist sehr gering. Um so wichtiger ist eine Baumschutzsatzung, um die wenigen wertvollen Bäume zu erhalten. Straelen benötigt zudem dringend ein ökologisch und baubiologisch ausgerichtetes Baugebiet als Vorbild und Beispiel für derartiges Bauen.

Vorhandene Bausubstanz sollte aktuellen Energiestandards angepasst werden.

Nach der verpassten Chance „Stadtgarten“ bietet sich im Bereich der Großmarktstraße aktuell die Möglichkeit an, sowohl eine innerstädtische Grünzone entlang des alten Bahndamms als auch ein solches baubiologisches Wohngebiet zu verwirklichen.

Zukunftsfähige Energieversorgung

Die globale Klimaerwärmung kann nur gebremst werden, wenn überall gehandelt wird, also auch in Straelen. Hier gibt es schon viele erfreuliche Ansätze zur Nutzung regenerativer Energien. GO/Grüne strebt in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern einen Selbstversorgungsgrad von 120% bei den leitungsgebundenen Energieträgern an. Kohleheizung im Gartenbau gehört der Vergangenheit an und sollte durch z.B. emmissionsfreie Tiefengeothermie abgelöst werden.
Biogasanlagen können einen wesentlichen Beitrag leisten, insbesondere, wenn sie Abfälle sowie überschüssigen Mist und Gülle verarbeiten. Wenn sie einen erweiterten Gasspeicher und geregelten Stromgenerator haben, können sie auch beitragen die Verbrauchsspitzen aufzufangen. Alternativ können sie durch Einspeisung ins Gasnetz Erdgas ersetzen.

Städtische Projekte

Wir stellen uns vor, dass die Stadt sich an diesen Entwicklungen intensiv beteiligt und sie auch aktiv fördert. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten:

  • Klimaziele als Bestandteil des Stadtentwicklungsplanes

  • Photovoltaik auf städtischen Gebäuden

  • Ein eigenes Windrad

  • Weiterer Ausbau von intelligenten Steuerungssystemen in Heizungen, Beleuchtung und EDV-Anlagen

  • Anreize zum Energiesparen in Gewerbe und Haushalten

  • Bürger bei Bürgerwindkraftanlagen weiterhin unterstützen

  • Gemeinsame Projekte mit den Netzbetreibern SWK und NGW z.B. im Bereich Tiefengeothermie, Verbrauchssteuerung, sparsame Lichtsysteme

  • Und vieles mehr